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    LEDFactory - Samstag 31 Oktober 2026

    LED-Hallenleuchte richtig auswählen: So wird Ihre Halle hell und sparsam

    Eine gute Hallenbeleuchtung entscheidet, ob in Lager, Werkstatt oder Sporthalle sicher und angenehm gearbeitet wird. Moderne LED-Hallenleuchten verbrauchen dabei deutlich weniger Strom als alte HQI- oder Natriumdampflampen. Damit die Leuchte zur Halle passt, kommt es auf fünf Punkte an.

    1. Wie hell muss es sein? Lux-Richtwerte

    Die nötige Beleuchtungsstärke hängt von der Tätigkeit ab. Als Richtwerte nach EN 12464-1 gelten:

    BereichBeleuchtungsstärke
    Lagerhalle, Lagerflächen100–200 lx
    Versand, Kommissionierungca. 300 lx
    Werkstatt, grobe Arbeitenca. 300 lx
    Werkstatt, feine Arbeiten500 lx und mehr
    Sporthalle (Training)ca. 300 lx

    Verbindlich sind die Werte der jeweils aktuellen Norm und Ihrer Arbeitsstättenvorgaben.

    2. Wie viele Leuchten brauche ich? Ein Rechenbeispiel

    Für eine erste Schätzung reicht eine einfache Formel: benötigte Lumen = Fläche × Lux ÷ (Wartungsfaktor × Raumwirkungsgrad).

    Beispiel: Eine Werkstatt mit 20 × 30 m (600 m²) soll 300 lx erreichen. Mit einem Wartungsfaktor von 0,8 und einem Raumwirkungsgrad von 0,6 ergibt das rund 375.000 Lumen. Eine 150-W-Hallenleuchte mit etwa 22.500 Lumen deckt davon ein Sechzehntel ab – Sie brauchen also rund 17 Leuchten. Für eine genaue Planung empfehlen wir eine Lichtberechnung, zum Beispiel mit DIALux; fragen Sie uns gerne.

    3. Montagehöhe und Abstrahlwinkel

    • 4 bis 6 m: 90° oder 120° verteilen das Licht breit und vermeiden dunkle Zonen.
    • 6 bis 10 m: 90° ist meist der beste Kompromiss.
    • über 10 m: 60° bündelt das Licht, damit genug davon am Boden ankommt.

    Als Faustregel sollte der Abstand zwischen den Leuchten nicht größer sein als die Montagehöhe.

    4. Effizienz, Lichtfarbe und Farbwiedergabe

    • Lichtausbeute: Gute Hallenleuchten erreichen 130 bis 160 Lumen pro Watt oder mehr. Je höher, desto niedriger die Stromkosten.
    • Lichtfarbe: 4000 K (neutralweiß) ist der Standard für Arbeitsbereiche; 5000 bis 6500 K wirken kühler und werden oft in Lagern genutzt.
    • Farbwiedergabe: Für Arbeitsplätze ist ein Ra-Wert (CRI) von mindestens 80 üblich.
    • Blendung und Flimmern: Achten Sie auf einen niedrigen UGR-Wert und flimmerarme Treiber – besonders bei Maschinenarbeit.

    5. Schutzart und Steuerung

    • IP65 schützt vor Staub und Strahlwasser und ist für Lager, Werkstätten und Tiefgaragen die sichere Wahl.
    • IK-Schutz (z. B. IK08) ist in Sporthallen wichtig, wo Bälle die Leuchten treffen.
    • Dimmbar (1–10 V oder DALI) und mit Bewegungsmelder sparen Sie zusätzlich, wenn Bereiche nur zeitweise genutzt werden.

    Lohnt sich der Umstieg von HQI auf LED?

    Eine alte 400-W-HQI-Leuchte zieht mit Vorschaltgerät rund 440 W. Eine LED-Hallenleuchte mit 150 W liefert vergleichbar viel Licht und spart damit gut 60 % Strom. Dazu kommen der Sofortstart ohne Aufwärmzeit und eine deutlich längere Lebensdauer.

    Unsere Empfehlungen

    Sie sind unsicher, welche Leuchte zu Ihrer Halle passt? Schreiben Sie uns die Maße und Montagehöhe an [email protected] oder per WhatsApp – wir helfen gerne bei der Auswahl.

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